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Pflegestelle sein – was kommt auf Sie zu?

Wenn Sie überlegen, eine Pflegestelle zu werden für einen Hund, bedeutet das:

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  • Sie nehmen einen Hund aus unserem polnischen Partnertierheim auf, den wir auf einer unserer Polenfahrten mitbringen.
  • Sie sind die Zwischenstation für diesen Hund auf seinem Weg in ein endgültiges Zuhause.
  • Aufgrund Ihrer Erfahrungen mit Ihrem Pflegehund können wir einschätzen, welche Bedürfnisse der Hund hat und das beste Zuhause für ihn finden.
  • Es wäre schön, wenn Sie die Futterkosten übernehmen würden, solange der Hund bei Ihnen ist.
  • Die Kosten für eventuelle tierärztliche  Behandlungen trägt der Verein.

Weswegen brauchen wir Pflegestellen?

Wir vermitteln unsere Hunde nie direkt aus dem polnischen Tierheim in ein Zuhause.

Wir möchten die Hunde erstmal genauer kennenlernen, damit wir aufgrund ihrer Charaktereigenschaften entscheiden können, zu welchen Menschen und in welche Umgebung die Hunde passen.

Die Hunde verhalten sich im Tierheim selten so, wie sie wirklich sind. Soabld der Tierheim-Stress aufhört, sobald sie sich bei Ihnen eingewöhnt haben und verstehen, dass nun alles anders ist, zeigen sie ihren wahren Charakter.

Lalunia-koerbchen-zu-zweitAus im Tierheim ängstlichen, zurückhaltenden Hunden können im Laufe der ersten Wochen in der Pflegestelle selbstbewusste Draufgänger werden, die genau wissen, was sie wollen.

Oder das Sensibelchen, das sich vor allem fürchtet, blüht auf, sobald es im Übergangszuhause Vertrauen gefasst hat.

Oder der in sich gekehrte, etwas ältere Hund entdeckt plötzlich, wie viel Spaß es macht, rumzutoben.

Es ist schön, das mitzuerleben, aber eben auch sehr wichtig, die Hunde erstmal ankommen zu lassen, damit bei der Vermittlung aufgrund vorschneller Einschätzungen nichts schiefgeht.

Die Formalitäten

Bevor Sie eine Pflegestelle werden können, müssen eigentlich erstmal genau die gleichen Dinge geklärt werden, über die wir auch mit den Menschen sprechen, die einem unserer Hunde ein endgültiges Zuhause bieten möchten.

areti2008-06-20_10-55-46-HUNDWir treffen uns also bei Ihnen zu Hause und es findet eine sogenannte Vorkontrolle statt.

Das heißt, wir – meistens kommen wir zu zweit bei Ihnen vorbei – reden mit Ihnen darüber, wie Sie sich das Leben mit Ihrem Pflegehund vorstellen und schauen gemeinsam, ob ein Pflegehund in Ihr Leben passt.

Worauf müssten Sie sich einstellen?

Sie müssten darauf gefasst sein, dass ein Pflegehund manche Dinge noch nicht kann.

Vielleicht hat er vorher noch nie in einem Haus gelebt und weiß zum Beispiel nicht, dass man drinnen nicht hinpinkelt. Das lernen aber fast alle Hunde erstaunlich schnell – es muss ihnen bloß vielleicht so gezeigt werden, als wären sie noch Welpen.

Es könnte auch sein, dass ein Pflegehund nicht gut allein bleiben kann. Insofern müsste gewährleistet sein, dass er zumindest in der ersten Zeit nicht allein bleiben muss, sondern Sie dies langsam üben können.

Bosco im Garten Mai 08 010noch kleinerSollten Sie schon einen eigenen Hund haben, wäre es gut, wenn Sie schon ausprobiert haben, wie er auf andere Hunde reagiert, die sich in seinem Zuhause länger aufhalten wollen.

Das gilt auch für Ihre Katzen, falls Sie welche haben.

Wir können im Tierheim testen, wie Ihr Pflegehund auf Katzen reagiert. Aber bitte testen Sie auch vorher, ob Ihre Katze sich in einen Tiger verwandelt, wenn ein fremder Hund ihr Zuhause betritt.

Die Vermittlung Ihres Pflegehundes wird nicht über Ihren Kopf hinweg stattfinden.

Sie kennen Ihren Pflegehund am besten, also können Sie auch mit uns zusammen beurteilen, welche Interessenten infrage kommen und ob die Menschen, die ihn schließlich gern adoptieren möchten, die Richtigen sind.

Sollten Sie allerdings an allen Interessenten ietwas auszusetzen haben, würden wir Sie irgendwann fragen, ob es sein könnte, dass Sie Ihren Pflegehund vielleicht einfach nicht mehr hergeben können und wollen.

Das passiert! Sie könnten Ihren Pflegehund auch behalten, wenn Sie möchten. Das wäre einerseits schade, weil Sie dann vielleicht keine Pflegestelle mehr anbieten würden, aber andererseits freuen wir uns über jede glückliche Vermittlung.

Sind Pflegehunde besonders schwierig?

Paula1Natürlich sind wir und auch die Mitarbeiter im polnischen Tierheim in der Lage, zu erkennen, welche Hunde sozusagen Anfänger-Pflegehunde sind.

Sie würden von uns keinen Angsthund bekommen und auch keinen, der auf aus seiner Sicht bedrohliche Situationen reagiert, indem er schnappt. Solche Hunde würden wir unseren erfahrenen Pflegestellen anvertrauen.

Aber wer weiß, vielleicht sind Sie eines Tages auch eine erfahrene Pflegestelle und würden es sich dann zutrauen, auch einem zunächst etwas schwierigeren Hund den Weg in ein neues Leben zu ermöglichen.

Sie interessieren sich dafür, eine Pflegestelle zu werden?

Das würde uns freuen! Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Mail, damit wir uns kennenlernen können. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Bis bald!

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